Sardinien

Reise Know-How, Peter Höh  www.reise-know-how.de

ISBN 978-3-8317-1941-9



„Sardinien ist ein Land von majestätischer Grösse, Herbheit und Ruhe,

in welchem ein jeder den Weg zu sich selber findet – wenn er will.“

René Gardi, Schweizer Reiseschriftsteller, aus „Sardinien“, Tobler, Bern, 1963



Sardinien

Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen

Rother Wanderführer  www.rother.de

ISBN 978-3-7633-4023-1



Grazia Deledda

„Schilf im Wind“, Manesse Verlag, Zürich. „Canne al Vento“, so lautet der italienische Originaltitel, erzählt die Geschichte vom alten Efix und seinen drei Herrinnen in einem kleinen Dorf in Ostsardinien Anfang des 20. Jahrhunderts. Grazia Deledda, 1871 in Nuoro geboren, veröffentlichte bis zu ihrem Tod im Jahr 1936 mehr als 30 Romane.

1926 erhielt sie für „Schilf im Wind“ den Nobelpreis für Literatur.



Cavino Ledda

„Padre Padrone“, Fischer Verlag, Frankfurt/M. „Padre Padrone – Mein Vater, mein Herr“ ist ein erschütternder Roman mit autobiografischem Hintergrund. 1938 kam Cavino Ledda als erster Sohn einer bitterarmen Hirtenfamilie in Siligo zur Welt. Mit sechs Jahren nahm ihn sein Vater nach nur einem Monat von der Schule und schickte ihn zum Schafehüten – ein schweres  und einsames Leben inmitten der schweigenden Natur begann. Die Dorfbewohner von Siligo waren über Leddas Roman wenig erfreut. Weltweit wurde der Roman „Padre Padrone“ aber ein grosser Erfolg.



Carlo Levi

„Aller Honig geht zu Ende“. Der Arzt und Schriftsteller beschreibt zwei Reisen, 1953 und 1963, durch den Süden Sardiniens in die Barbagia, insbesondere in die „Banditendörfer“ Orgosolo und Orune mit ihren uralten Sitten und Riten – eine Reise in eine Welt voller Magie und Gewalttätigkeit. Levi war Augenzeuge der Besetzung der barbaricinischen Hirtendörfer 1963 durch Carabinieri und italienische Soldaten.



D.H. Lawrence

„Das Meer und Sardinien“, Diogenes Verlag, Zürich. Zehn Tage reiste der britische Schriftsteller im Jahr 1919 quer durch Sardinien, eine damals noch halbvergessene Insel fern der europäischen Zivilisation. Lawrence’ Reisebeschreibung ist so präzise wie amüsant. Der Autor spart weder mit sarkastischen Worten über die „zivilisierten“ Festländer noch über die „unzivilisierten“ Sarden.



Esther Spinner

„Lamento“. Roman, (2008) Literatur aus der edition 8, www.edition.ch

ISBN 978-3-85990-136-0

Esther Spinner zeigt sich in „Lamento“ als profunde Kennerin Sardiniens und zeichnet ein eigenwilliges, packendes Gesicht des dortigen Lebens. Darüber hinaus erzählt sie die Geschichte einer besonderen Liebe und Freundschaft: Sie setzt mit Antonella einer ungewöhnlichen und starken Frauengestalt ein Denkmal und lässt uns teilhaben an der Leere, die ihr Tod hinterlässt. Nicht zuletzt ist „Lamento“ daher ein Buch über eine der Grundfragen menschlicher Existenz: des Stellenwerts des Todes in unserem Leben.



Mariolina Koller-Fanconi

Eleonora of Arborea the Sardinian Princess

A Novel Featuring History of Mediterranean Area

Mariolina Koller-Fanconi (2007), 110 Spruce Court, Three Fathom Harbour, Nova Scotia BOJ INO, Canada



Sardegna

Heft von Bell’Italia, Numero 42 Maggio 2010